Augenzentrum Zollernalb Dr. med. Hans Peter Kutschbach

Unsere Leistungen
Glaukom – Heidelbergertinotomographen

Patienteninformation zur Präzisionsvermessung des Sehnerven
Zur Früherkennung und Verlaufskontrolle bei Veränderungen des Seh-
nerven

Neuer Standard in der Untersuchung des Sehnerven
In den letzten Jahren hat sich die Vermessung des Sehnervenkopfes mit
einem „Retina Tomograph“ in Behandlungszentren als Standard bei Er-
krankungen oder Veränderungen am Sehnerv durchgesetzt. Wegen der
viel genaueren Beurteilung von Veränderungen am Sehnerv als mit her-
kömmlichen Methoden stellt diese Messung einen großen Fortschritt und
eine wesentliche Verbesserung in der Behandlung dar. Denn die Notwen-
digkeit einer Behandlung (mit Medikamenten oder einer Operation) und
deren ausreichende Wirksamkeit kann jetzt besser und früher als bisher
erkannt werden.

Diese Untersuchung ist besonders sinnvoll bei Patienten mit
– Glaukom (grüner Star)
– nahe verwandten Angehörigen mit Glaukom-Erkrankung
– auffälliger Exkavation (Aushöhlung) des Sehnervenkopfes
– Veränderungen der Form des Sehnervenkopfes
– Okulärer Hypertension
   (erhöhter Augeninnendruck ohne Sehnerv-Veränderungen)

Art der Untersuchung
Eine Laser-Kamera erstellt dreidimensionale Bilder vom Sehnervenkopf
und ein Computer wertet die ca. 147.000 Meßpunkte aus. Sehnerv und
Netzhaut werden dabei nicht belastet. Die Ergebnisse der Messung werden
gespeichert und können so mit spät eren Messungen quantitativ verglichen
werden. Damit kann schon eine geringe Zunahme der Veränderungen
sichtbar gemacht werden.

Die Tomographie ist schmerzlos und ungefährlich und
dauert ca 10 Minuten.


Die Aufnahmen werden mit ungefährlichen Laserstrahlen durchgeführt,
eine Beeinträchtigung des Sehens findet nicht statt. Die vom Computer
berechneten Ergebnisse werden dann beurteilt und ausgewertet. Die Er-
gebnisse werden gespeichert, damit bei künftigen Untersuchungen der
Verlauf genau beurteilt werden kann.

Wie oft sollte die Papillentomographie durchgeführt werden?
Durch die Untersuchung erhält man Informationen, ob der Sehnervenkopf
momentan noch normal oder krankhaft verändert ist. Wenn nicht der Ver-
dacht einer schnellen Verschlechterung besteht, reicht meist eine Kontrolle
nach ca. einem Jahr aus, um zu beurteilen, ob eine Therapie nötig ist oder
eine bestehende Therapie umgestellt werden muss.

Ein wesentlicher Fortschritt der Untersuchung und Behandlung
Mit der Papillentomographie kann man Veränderungen des Sehnerven
nicht nur sehen – wie bei der augenärztlichen Untersuchung mit
dem Spalt lampenmikroskop oder bei einer Fotografie – sondern sehr
exakt ausmessen und mit den Vorbefunden vergleichen. Damit ist man
den bleibenden Funktionsausfällen einen großen Schritt voraus.

Kein Ersatz für die Gesichtsfelduntersuchung
Bei der Gesichtsfelduntersuchung wird die Funktion des Sehnerven über-
prüft. Bei der Papillentomographie wird eine genaue Aufnahme der Be-
schaffenheit des Sehnervenkopfes gemacht. Es werden also zusätzliche
Informationen gewonnen.

Keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung
Da es sich um eine neue Methode handelt, gehört diese Untersuchung
leider noch nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung
und muss daher selbst bezahlt werden. Von den privaten Krankenversiche-
rungen werden die Kosten jedoch meist übernommen (außer von der KVB).

Wir empfehlen Ihnen,
Ihre Augen einmal
jährlich kontrollieren
zu lassen!

Gutes Sehen in jedem
Alter!

Für ein lebenslanges
gutes Sehen bieten wir
Ihnen, zusätzlich zu den
allgemeinen Kassenleis-
tungen – die sich nur
auf das medizinisch Aus-
reichende beschränken –
eine optimale Vorsorge
Ihrer Augen an.